
Virginia Woolf (1882-1941) schrieb Romane und Erzählungen und war eine großartige Essayistin, Brief- und Tagebuchschreiberin. Werke wie ›Mrs. Dalloway‹, ›Die Fahrt zum Leuchtturm‹, ›Orlando‹ oder auch der Essay ›Ein Zimmer für sich allein‹ über die Situation der schöpferischen Frau gehören zu den Höhepunkten der Weltliteratur. Sie war von ätherischer Schönheit. Ihr Haus im Londoner Stadtteil Bloomsbury wurde zum Treffpunkt der kritischen Intellektuellen ihrer Zeit. Zusammen mit ihrem Mann Leonard Woolf gründete sie die Hogarth Press, die zu einem der renommiertesten Verlage Englands wurde. Sie beendete ihr Leben selbst unter dem Eindruck, dass sie gegen die regelmäßig wiederkehrende Depression nicht mehr ankämpfen könnte. Ein neu erarbeitetes Portrait zum 125. Geburtstag am 25. Januar 2007. (Verlagsinfo)
Für einen Einstieg in die komplizierte Persönlichkeit der Schriftstellerin geeignet, aber für nicht für ein richtiges Kennenlernen. So ist beispielsweise der Missbrauch Virginias durch ihren Halbbruder quasi nebenbei abgehandelt.
„Virginia Woolf“, Renate Wiggershaus
192 Seiten, antiquarisch, dtv Porträt, VÖ 1. Dezember 2006
