Schiffe, Arbeit, Menschen: Der Hamburger Hafen

Spektakuläre Perspektiven vom Tor zur weiten Welt. Aus der Ferne bietet der Hamburger Hafen mit seinen Kreuzfahrt- und Containerriesen einen imposanten Anblick, doch aus Sicherheitsgründen ist er für Publikum abgesperrt. Jetzt nimmt der Hafenreporter Eigel Wiese die Leser mit auf einen Streifzug durch unzugängliche Regionen. (Verlagsinfo)

Es gibt sicher nur wenige Menschen, die sich der Faszination eines großen Hafens, seiner Schiffe und seiner Menschen entziehen können. Bedauerlich ist jedoch, dass die geographischen Distanzen zum maritimen Getriebe in den letzten Jahren immer größer geworden sind, schon alleine weil neue und strengere Sicherheitsregeln den Zugang zur „Kaikante“ erschweren bis unmöglich machen.

Nun kann ein Buch natürlich nicht den unmittelbaren und von Geräuschen und Gerüchen begleiteten Blick auf Hafen und Schiffe ersetzen, jedoch ist dem Hamburger Buchautoren, Fotografen und Journalisten Eigel Wiese einmal mehr gelungen, Lesern mit seinem Bildband „Hamburger Hafen“ einen ganz dichten Blick auf das Geschehen rund um die Ozeanriesen in einem der weltgrößten Häfen überhaupt zu gewähren. 

Über die Schultern von Containerbrücken-Fahrern und Kapitänen hinweg schießt Wiese seine Fotos und bietet spektakuläre Einblicke in das Innenleben des Hamburger Hafens. Wenn der größte Sauger der Welt Getreide entlädt, Kohle, Öl und Erze in Massen über die Kaikanten gehen, tausende von Container ent- oder beladen werden, entstehen beeindruckende Szenen. Nahezu alle Aspekte, die einen Hafen bestimmen, wie auch die unterschiedlichen Terminals werden mit vielen faszinierenden Fotos von Wiese vorgestellt und beeindruckend porträtiert.

Fazit

Wer den Hamburger Hafen mit all seinen Facetten und die Schifffahrt überhaupt liebt, der kommt an dem Bildband „Hamburger Hafen“ nicht vorbei.

Eigel Wiese, „Hamburger Hafen – Schiffe ∙ Arbeit ∙ Menschen“

216 Seiten, deutsch – englisch, 29,90 Euro, Wachholtz Verlag, VÖ 7. Mai 2013

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