Auftakt: „Kiellinie“ von Angelika Svensson ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Kurz vor Beginn der Kieler Woche finden zwei Segler die Leiche einer jungen Frau an der Kieler Förde. Es handelt sich um die Tochter des ehemaligen Liebhabers von Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders. Erschwert werden Lisas Ermittlungen in diesem Mordfall durch die Zusammenarbeit mit dem arroganten Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Freiherr von Fehrbach, den selbst ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. (Verlagsinfo)

Angelika Svensson heißt tatsächlich Angelika Waitschies, ist Mitglied im „Syndikat“, bei den „Mörderischen Schwestern“ und lebt seit vielen Jahren in Schleswig-Holstein. Sie ist ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitet beim NDR.

„Ich habe beider Produktion vieler Krimis mitgewirkt“, sagt die Autorin (Jahrgang 1954), die heute als Disponentin arbeitet. Bevor sie die selbstbewusste und manchmal zickige Lisa Sanders erstmals erfolgreich auf Tätersuche schickte, knüpfte sie Kontakte zur Kieler Kripo. Svensson lebt in Norderstedt, suchte aber ein interessantes Umfeld für ihre Kommissarin. Das K1 in Kiel ist für ein großes Gebiet zuständig.

Auch in der Abteilung Unterhaltung war sie tätig. Jetzt legt sie ihren ersten Krimi vor und beweist, dass sie auch einen spannenden Plot entwickeln kann.

Lisa Sanders ist die Protagonistin des Krimis, ihr Gegenpart (oder Partner?) der Oberstaatsanwalt. Thematisiert werden Alkoholsucht, Selbstmord, Mordanschlag und die Geiselnahme, aber auch Ermordung und Vergewaltigung. Dazu familiäre Probleme der Protagonisten. Das alles sorgt für Spannung.

Fazit

Ein gelungener Auftakt.

„Kiellinie“, Angelika Svensson, Lisa Sanders Band 1

384 Seiten, 8.99 Euro, Knaur TB, VÖ 1. April 2014

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