Rezension – Ferne Gärten. Reisende über grüne Paradiese

Bewertung: 4 von 5.

Der Leser begibt sich auf eine literarische Weltreise zu wunderbaren Gärten, die teils längst vergangen sind und nur noch in den staunenden Beschreibungen der Reisenden von einst lebendig werden. Prachtvolle historische Abbildungen runden das Buch ab und führen persische Johannisbrotbäume oder japanische Ume-Blüten vor Augen, die die fernen Gärten schmücken. (Verlagsinfo)

In die Haremsgärten von Istanbul gelangte kein Mann, erst recht kein Europäer. Aber Mary Wortley Montagu (1689-1762) hatte ihren Mann, den britischen Botschafter, in die Türkei begleitet und Gärten ohne Beete gesehen und beschrieben.

Ob verborgene Oasen in Afrika, schwimmende Gärten in Mexiko oder indische Tempelgärten – diese Sammlung lässt Reisende wie Alexander von Humboldt, Goethe  oder Georg Forster über die unterschiedlichsten grünen Paradiese  berichten. Meist sind es kurze Geschichten, aber angereichert mit historischen Stichen von Oleander, Narzisse oder Ficus, die das kleine Büchlein zu einer auch optisch gelungenen Reise machen.

Fazit

Wunderschön und interessant.

„Ferne Gärten – Reisende über grüne Paradiese“

 144 Seiten, 19.99 Euro, Thorbecke Verlag, VÖ 26. August 2014

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