Rezension _ Hauke Lindemann: Die Akte Labskaus

Liane Maschmann, Bd. 3 ◾️

Bewertung: 4 von 5.

Als in dem beschaulichen Küstenort Friedrichskoog ein Einbrecher tödlich verunglückt, ruft das die ehemalige Kommissarin Liane Maschmann auf den Plan. Sie hat zwar vor Jahren ihren Dienst quittiert, doch in dem mysteriösen Fall werden ausgerechnet ihr wichtige Informationen zugespielt. Als dann auch noch der neue attraktive Dorfsheriff um ihre Mitarbeit buhlt, ändert Liane ihre Meinung und beginnt zu ermitteln. Auch wenn das bedeutet, den mächtigsten Mann im Ort zu provozieren.(Verlagsinfo)

Zum Buch

Liane Maschmann ist ein Meter fünfundachtzig groß, hat Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Scarlett Johansson, und versucht seit zwei Jahren ihre Friedrichskooger Mitbürger davon zu überzeugen, dass sie keine Kommissarin mehr ist. Dann wird im Haus ihrer guten Bekannten ein Einbrecher tot aufgefunden und der neue, gutaussehende Leiter der Polizeidienststelle bittet Liane um Rat.

Erstaunlich ist, wie gut sich Autor Hauke Lindemann in die weibliche Psyche einfühlen kann. Er ist von Beruf Bundeswehroffizier, lebt mit Frau und zwei Töchtern in Elmshorn. 

Fazit

Dieser Küstenkrimi ist kein Thriller, sondern blickt hinter die Fassade der Gutbürgerlichkeit. Und das Ende ist überraschend.

„Die Akte Labskaus“, Hauke Lindemann

 206 Seiten, 9.90 Euro, Emons, VÖ 12. Februar 2016

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