Eidergrab: Fesselnde Lektüre ⭐️⭐️⭐️⭐️

Eiderstedt 1846: Dina Martensen soll nach dem Verbleib einer jungen Milchmagd forschen, von der jede Spur fehlt. Die Gendarmerie nimmt den Fall zunächst nicht ernst, doch dann wird eine Frauenleiche in der Marsch gefunden, gefesselt und geschändet. Ist die Tote die Vermisste? Als wenig später ein Knecht vergraben im Deich entdeckt wird, beginnt für Dina ein Wettlauf gegen die Zeit. (Verlagsinfo)

Ort der Handlung ist Eiderstedt. Als „verlassene Gegend“ bezeichnet der Kutscher die Region. „Wassergräben durchzogen den Landstrich und nur selten passierte das Gefährt einzelne Gehöfte“. Dina Martensen reist von Amrum nach St. Peter, um nach einer verschwundenen Magd zu suchen. Es gibt mehrere Tote und ungewöhnliche Wendungen bis zur unerwarteten Aufklärung des Falls. „Eidergrag“ ist eine von Beginn an fesselnde Lektüre.

Fazit

Vergangene Zeiten lebendig werden lassen – das ist mit diesem historischen Krimi allerbest gelungen. Keine Schönfärberei, sondern realistische Beschreibungen der damaligen Lebensumstände, dazu eine unheimliche Mordserie und eine Prise Liebe.

Volker Streiter, „Eidergrab“

304 Seiten, 11.90 Euro, Emons Verlag, VÖ 21. April 2016

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