„Strand ohne Wiederkehr“: Cosplay in der Provinz ⭐️⭐️⭐️⭐️

Eckernförde steht unter Schock: Am Südstrand verschwinden seit Monaten immer wieder Männer – spurlos. Rasmussen versucht, Licht in das Dunkel zu bringen, doch er findet keine Erklärung. Erst ein Mordfall und die Rückkehr der Brix führen das Team auf eine neue Fährte. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie im beschaulichen Ostseebad auf eine Spirale von Selbstsucht und Gewalt. Rasmussen und die Brix ermitteln wie immer – der eine eigenwillig, die andere charmant – und decken Verbrechen auf, die die Eckernförder Bucht über fast ein Jahr in Atem halten. (Verlagsinfo)

Die Polizei tappt im Dunkeln, die Presse spricht von der „Bermuda-Bucht“. Das ist die Ausganglage für Hans Rasmussen, der bei seinen Ermittlungen wieder von Ex-Staatsanwältin Margarete Brix unterstützt wird.

Dabei werden sie mit bizarr anmutenden Praktiken konfrontiert und tauchen in die Welt der Cosplayer ein, das sind Menschen, die sich wie Comic-Figuren verkleiden. Denn auch im dritten Krimi des Autorenduos ist der Fall in einem besonderen sexuellen Milieu angesiedelt, denn die Provinz ist gar nicht so provinziell, wie man meint. 

Fazit

Die Autoren legen geschickt Spuren und sorgen für spannende Unterhaltung bis zum Ende.

„Strand ohne Wiederkehr“, Arnd Rüskamp, Hendrik Neubauer

256 Seiten, 10.90 Euro, Emons Verlag, VÖ 23. Juni 2016

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