Rezension – Krischan Koch: Pannfisch für den Paten

Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek, 6 ◼️

Bewertung: 5 von 5.

Verlagsinfo

In Fredenbüll herrscht Aufruhr! Auf dem Deichvorland werden gerade mehrere Windräder installiert, was die Naturschützer im Dorf auf den Plan ruft. Sogar Oma Ahlbeck unterstützt die eilig gegründete Initiative „Sei (k)ein Frosch e.V.“, die sich um die bedrohte Rotbauchunke sorgt. Eines Morgens steckt in dem noch feuchten Betonsockel eines Windrades ein Toter. Mischt da etwa auch der mysteriöse Unbekannte mit, der von lauter Männern in dunklen Anzügen bewacht wird? „Dat is BKA“, weiß Polizeiobermeister Thies Detlefsen und wittert sofort einen ganz großen Fall.

Das Buch

Wenn Thies Detlefsen an der „De Hidde Kist“ ein Pause einlegt und ein Schwätzchen hält, erinnern die Dialoge stark an die NDR-Comedy „Frühstück bei Stefanie“. Die Beschreibung der einsamen Tankstelle von Schlütthörn würde jedem Sergio-Leone-Western zur Ehre gereichen. Wir befinden uns auch im Westen, allerdings von Deutschland und an der Nordsee. Aber die Temperaturen des Sommers gleichen jenen von Süditalien. Passend dazu wird Dorfpolizist Detlefsen mit der Mafia konfrontiert. 

Fazit

Eine hanebüchene Geschichte mit jeder Menge Situationskomik und Wortwitz – all das garantiert allerbeste Unterhaltung. Dazu serviert „De Hidde Kist“ nordfriesisch-sizilianischen Pannfisch. Das Rezept gibt es im Buchanhang. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen