Micaela Jary: Das Kino am Jungfernstieg ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Packende Filmgeschichte

November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen (Verlagsinfo)

Micaela Jary, Tochter des Komponisten Michael Jary, widmet sich einem Stück Filmgeschichte. Es ist die Zeit nach dem Krieg, als Hamburg sich als Filmstadt zu entwickeln beginnt. Im Mittelpunkt steht die junge Cutterin Lili Paal. Sie möchte das Kino am Jungfernstieg retten ebenso wie ihre kranke Mutter. Die englischen Besatzer haben das Sagen diesem eiskalten Winter des Jahres 1946. Doch es gibt Hoffnung auf ein besseres Leben – und Liebe.

Fazit

Achtung – man kann dieses Buch kaum aus der Hand legen. Ein packender Plot und interessante Charaktere bilden mit bildhaftem Erzählstil ein Lesevergnügen ersten Ranges.

„Das Kino am Jungfernstieg“,  Die Kino-Saga 1, Micaela Jary

368 Seiten, 13 Euro, Goldmann, VÖ 15. Juli 2019

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