Rezension – Anne Nørdby: Kalte Nacht

Tom Skagens zweiter Fall ◾️

Bewertung: 4 von 5.

»›Hilfe! Hilfe, hört mich denn keiner? Bitte, ich will hier raus!‹ Keuchend lässt Tina den Kopf auf den Boden sinken. Der Geruch nach Erde ist überwältigend. Eine erste Erinnerung streift sie. Doch sie will die Bilder nicht sehen. Nicht jetzt, nicht morgen, niemals. Sie wartet auf die Erlösung – des Schlafes, der Ohnmacht, des Todes. Egal, was. Es ist zu furchtbar. Sie windet sich hin und her, will mit Gewalt verhindern, dass alles zu ihr zurückkommt. All ihre Fehler. Ihr Versagen.Ein leises Knacken lässt sie aufschrecken. Mit aufgerissenen Augen lauscht sie in die Dunkelheit.›Ist da jemand?‹« (Verlagsinfo)

Dieses Mal ermittelt Tom Skagen, Angehöriger der in Hamburg ansässigen Sondereinheit Skanpol, in Südschweden. Es ist jene Region, in der Tom Skagen aufgewachsen ist. Die Vergangenheit beschäftigt ihn daher genauso wie die Gegenwart: Ein deutscher Autofahrer und seine Tochter sterben bei einem Unfall, die Mutter ist verschwunden. Die Ermittler müssen feststellen, dass unter der Oberfläche des Bilderbuch-Urlaubsidylls Vorurteile und alte Feindschaften brodeln. 

Fazit

Anne Nørdby alias Anette Strohmeyer versteht sich auf Spannung. Auch der zweite Fall für Tom Skagen ist packend von der ersten bis zur letzten Seite.

„Kalte Nacht“, Anne Nørdby

 544 Seiten, 16 Euro, Gmeiner Verlag, VÖ 11. März 2020

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