Ingeborg Andresen: Hinter Deich und Dünen

Nordfriesland im Roman, Band 16 –

Die Eiderstedter Novellen Ingeborg Andresens (1878–1955) gehören zweifellos zu den schönsten, die jemals in Nordfriesland erzählt wurden. Darum, und weil sie als einzelne Kapitel eines großen, nie geschriebenen Romans gelesen werden können, haben sich die Herausgeber entschlossen, sie in die Reihe „Nordfriesland im Roman“ aufzunehmen. Im Zentrum der Erzählungen stehen die „lütjen Lüüd“, Menschen, die ihren Lebensunterhalt schwer erarbeiten müssen, aber auch Sonderlinge, vom Leben gezeichnete Alte und Kinder, die voll Vertrauen in die Zukunft blicken. Klare Vernunft, menschliches Mitgefühl ebenso wie Skurriles, Kauziges prägen ihr Erscheinungsbild. Den Geschichten wie „Niß Prozesser“, „Groot-Huus“, „Nebelland“ oder „Gewitter“ liegen Erfahrungen und Erlebnisse aus der Witzworter Jugendzeit Ingeborg Andresens zugrunde, Begebenheiten aus einer längst vergangenen Welt, als Dörfer und Höfe noch vom mächtigen „Lehnsmann“ regiert wurden, dem gewichtigen Ortsvorsteher. (Verlagsinfo)

„Hinter Deich und Dünen“, Ingeborg Andresen

Geschichten aus Nordfriesland, Nordfriesland im Roman, Band 16, Hrsg. von Arno Bammé und Thomas Steensen

268 Seiten, 10.95 Euro, Husum Druck, VÖ 1. Juni 2021

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