Ponciano, Fischer: Das Lissabon des Fernando Pessoa

Der unscheinbare Herr, der stets akkurat gekleidet durch Lissabon flanierte, als sei die portugiesische Hauptstadt sein persönlicher Salon, und der unterwegs einem Gläschen Wein in einem Café nie abgeneigt war, ist Fernando Pessoa (1888–1935), unbestritten der größte portugiesische Dichter der Neuzeit. Neben seinem Brotberuf als Handelskorrespondent schuf er in der Zurückgezogenheit seines Junggesellenlebens ein eindrucksvoll vielschichtiges Werk. Catrin George Ponciano folgt den Spuren des großen Autors durch seine Heimatstadt. Dort, scheint es Ihr manchmal, könnte er jederzeit um die Ecke kommen, so eng ist die Stadt mit ihm verbunden. Lissabon ist Pessoa und Pessoa ist Lissabon. Angelika Fischer sucht mit der Kamera Fernando Pessoas Wohnorte auf, die Bars und Cafés und all die Stätten, die seine überbordenden Phantasie inspirierten. Es ist sein Lissabon, das sie in stimmungsvollen Schwarz-weiss-Photographien präsentiert. (Verlagsinfo)

„Das Lissabon des Fernando Pessoa“, Catrin George Ponciano (Text), Angelika Fischer (Fotos)

63 Seiten, 16 Euro, Edition A.B. Fischer, VÖ 19. Juli 2021

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