Renate Ahrens „Schicksalsfreundin“


Eigentlich fährt die 37-jährige Hamburgerin Miriam Tiedtke nur nach Krakau, um ihrer besten Freundin Zofia beizustehen, deren Mutter plötzlich verstorben ist. Doch nach der Beerdigung, als Zofia damit beschäftigt ist, Formalitäten zu erledigen und sich um ihren gebrechlichen Vater zu kümmern, gibt es für Miriam nicht viel zu tun. Und so beschließt sie, sich die Stadt anzusehen und auch das Oskar Schindler-Fabrik-Museum zu besuchen.


Dort sind es nicht nur die Zeugnisse der Grausamkeiten des Nationalsozialismus, die Miriam zutiefst erschüttern: Auf einem alten Foto entdeckt sie etwas, das alles ins Wanken bringt – die Geschichte ihrer Familie, so wie sie ihr erzählt wurde, die Gewissheit, wer sie ist, und nicht zuletzt ihre Freundschaft zu Zofia, deren Großvater im KZ Płaszów ums Leben kam. Wie könnte Miriam ihrer Freundin jemals die Wahrheit sagen? Und wie soll sie selbst damit leben? (Verlagsinfo)

„Schicksalsfreundin“, Renate Ahrens

288 Seiten, 10.99 Euro, Knaur TB, VÖ 1. Oktober 2021


Renate Ahrens ist Spezialistin für eine einfühlsame, psychologisch dichte Mischung aus Familien-Roman und Zeitgeschichte.
Weitere Bücher:
• Der andere Himmel (DDR)
• Alles, was folgte (Zweiter Weltkrieg, Mauerfall)
• Das gerettete Kind (Nationalsozialismus, Kindertransporte)
• Seit jenem Moment 
• Ferne Tochter 
• Fremde Schwestern
• Zeit der Wahrheit (Südafrika)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.