Petra Schier: Plätzchen gesucht, Liebe gefunden (Weihnachtshund 15) ⭐️⭐️⭐️⭐️

Nach langer Zeit im Ausland kehrt Frank in seinen Heimatort zurück, um die Kanzlei seiner Eltern zu übernehmen und sich um die junge Pudeldame Naila (Weihnachtshund Nummer 15) zu kümmern. Am meisten freut er sich allerdings auf Ricarda, seine beste Freundin aus Kindheitstagen, das Mädchen, in das er unsterblich verliebt war. Jahrelang hat er versucht, seine Gefühle für sie zu vergessen, doch als er ihr jetzt gegenübersteht, wird ihm klar, dass sie noch immer so stark sind wie damals. (Verlagsinfo)

Es ist wie bei der Weihnachtsbäckerei: Es gibt einige Plätzchen, die jedes Jahr gebacken werden. Und es gibt einige Buchserien, bei denen man jedes Jahr auf die Fortsetzung wartet.

Dazu gehört sicherlich die Weihnachtshund-Serie von Petra Schier, deren erster Band 2007 erschienen ist. Die Zutaten sind jedes Mal die gleichen: Santa Claus und seine Elfen, ein Hund und ein Paar auf der Suche nach Liebe. Alle Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen.

Santa Claus seufzte erneut. „Ich habe hier eine junge Frau auf meiner Liste, die eigentlich Weihnachten sehr gerne hat, aber trotzdem so gar nicht an die Erfüllung ihrer Wünsche glaubt. Ich fürchte, daran bin ich nicht ganz unschuldig.“

Damit sind die Bücher eine Mischung aus märchenhaften Elementen, herzerwärmenden Szenen aus Hundesicht und realistischen Paar-Problemen. 

„Ach du liebe Zeit, das ist ja Ricarda Sternbach! In ihrer Familie haben wir doch in den vergangenen Jahren so viel Gutes bewirken und den Glauben an die Liebe und die wahre Botschaft von Weihnachten stärken können.“

Ricarda ist seit ihrer Teenager-Zeit in Frank verliebt, meint aber, dass ihre Gefühle nicht erwidert werden und errichtet darum einen fast unüberwindlichen Schutzwall um sich. Scherzhaft wird sie „Queen der eisigen Schulter“ genannt.

2018 habe ich zum ersten Mal ein Buch der Reihe gelesen und war restlos begeistert. Dieses Mal tauchen am Anfang ziemlich viele Personen auf und ist es ein bisschen schwierig, sie alle einzuordnen. Lichtblicke sind dann die Szenen, in denen die kleine, hellbraune Pudeldame Naila ihre Meinung kundtut – besonders in den Szenen, in denen sie hinaus in den Regen soll, den sie gar nicht mag. Es sind Passagen wie diese, die herrlich sind.

Nach dem ersten Viertel nimmt die Handlung Fahrt auf und gefiel mir das Buch immer besser. Am Ende wird es weihnachtlich-glücklich. Dazu passt natürlich ausgezeichnet weihnachtliche Musik, und die lieferte Petra Schier gleich in Form einer YouTube-Playliste mit. Eine schöne Idee!

Übrigens: Wer wissen möchte, in welcher Reihenfolge Santa-Claus-Reihe erscheinen ist und welche Personen in welchem Band eine Rolle spielen, findet auf der Homepage der Autorin ein Personenverzeichnis zur Santa Claus-Reihe.

Fazit

Romantisch, gefühlvoll, empfehlenwert.

„Plätzchen gesucht, Liebe gefunden“, Santa-Claus- oder Weihnachtshund-Reihe Band 15, Petra Schier

464 Seiten, 11 Euro, HarperCollins, VÖ 21. September 2021

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