Ein nachhaltiger Adventskalender

Erinnerung an ein Geschenk von der Tante –

Nachhaltigkeit ist äußerst angesagt. Ob bei Möbeln, Kleidung oder Verpackungen – mit dem Stichwort „Nachhaltigkeit“ lässt sich gut werben. Nun ist es ja nicht so, dass es eine neue Erfindung wäre.

Aber wenn jetzt allerorten Adventskalender hängen, handelt es sich bei der überwiegenden Zahl um Wegwerf-Artikel. Aber das muss nicht sein.

Als eine Sehestedterin die Kartons mit dem Weihnachtsschmuck vom Dachboden holte, entdeckte sie in der untersten Ecke einer Kiste einen Kalender, der ihr Herz höherschlagen ließ. Ihre Tante hatte vor mehr als fünfzig Jahren ein Stück Stoff liebevoll mit Weihnachtsmann, Pferdeschlitten und Bimmbelbahn sowie mit den Zahlen 1 bis 24 bestickt.

Neben jeder Zahl konnte an einem Ring ein kleines Päckchen befestigt werden. Eine Aufgabe, die Christkind, Wichtel oder Mutter gewissenhaft für viele Jahre übernahmen. Und jedes Jahr versuchte die Beschenkte, durch Schütteln oder Betasten herauszufinden, was sich in den kleinen bunten Paketen verbarg. Daran erinnert sie sich gerne.

Nun wird die über 60-Jährige die Mottenlöcher im Stoff stopfen und dann hoffen, dass ab 1. Dezember 2022 wieder einmal Weihnachtswichtel kleine Gaben an die Ringe hängen.

2 Kommentare zu Ein nachhaltiger Adventskalender

  1. Hallo Sabine,
    netter Beitrag.
    Ich mache ein bisschen Werbung in unserem FWG Weihnachtsflyer für den Lesekreis und Deine schöne „Web-Lese-Adresse“.
    Liebe Grüße
    Ellen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.