Rezension – Margit Beneš-Oeller: Klimaanlage Naturgarten

Natürlich und ökologisch gärtnern

Weniger Wasser, mehr Schatten – wie der Garten zur Klimaanlage werden kann.

Verlagsinfo

Der Klimawandel macht so manche bisherige Gartenerfahrung zunichte. Hitzetage werden ebenso häufiger wie Sturmereignisse, Trockenheitsperioden dauern länger, Niederschläge werden geringer oder kommen sehr ungleichmäßig verteilt als Starkregen mit Überflutungen. Zum Glück gibt es widerstandsfähige Pflanzen, die gesetzt werden können, um Teil der Lösung zu sein. Lernen Sie zukunftsorientierte Gestaltungsbeispiele kennen und erfahren Sie, wie sich der Wasserverbrauch senken und ein angenehmes Mikroklima fördern lässt. Pflanzen sind die gesündesten und umweltfreundlichsten „Klimaanlagen“.

Das Buch

Heiße Tage – da kann man die elektrische Klimaanlage anwerfen. Oder man setzt sich auf die Terrasse mit einem schattigen Plätzchen. Da lässt es sich dann gleich viel besser aushalten. Auch in Städten sorgen Bäume und Blumen dafür, dass die Temperatur in den Straßen erträglich bleibt. Und nicht nur das: Auch die Auswirkungen von Starkregen werden durch unversiegelte Böden und Pflanzen abgepuffert.

„Das Beobachten und Reagieren auf Boden, Wasser, Wind und Licht gehört seit je her zum gärtnern. Nun müssen wir uns an ein sich veränderndes Klima anpassen.“

Margit Beneš-Oeller  

Dabei zählen Rasenflächen allerdings zum Auslaufmodel. Schließlich benötigen sie viel zu viel Wasser in Zeiten von zunehmendem Wassermangel. Eine Blumenwiese ist da schon pflegeleichter (und  außerdem fliegen Insekten darauf). Weniger Düngemittel und weniger Mähen sind zusätzliche positive Faktoren. Bis zu 25 Pflanzenarten können bei geringen Pflegeaufwand in solch einem Kräuter oder Blumenrasen wachsen: Braunelle, Ehrenpreis, Gänseblümchen, Hornklee, Primeln und viele andere.

Trockenheitsresistente Pflanzen, Wassersparmaßnahmen und natürlich Schattenspender werden in diesem Buch empfohlen.

Fazit

Ein Buch mit guten Empfehlungen, deren Umsetzung jetzt wichtiger ist denn je.

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