
Vor zwei Jahren musste Jule ihren geliebten Pflegeberuf aufgeben. Sie ist nach Sylt gezogen und kellnert in einem Café. Nach Feierabend hilft sie dem alten Hinnerk Boysen auf seinem kleinen Hof. Zwischen Hühnern und Pferden genießt sie das ruhige Landleben in der Nähe des Morsumer Kliff. Aber plötzlich fängt Hinnerk an, sich seltsam zu benehmen und Hinnerks Sohn Jann steht vor der Tür, der vor vielen Jahren nach einem Streit mit dem Vater Sylt verlassen hatte. Es knirscht und knistert, nicht nur im Hof-Gebälk, sondern auch in Jules Herz. Aber da ist auch noch Kollege Hark, der ihr verliebte Blicke zuwirft. Er ist ein netter Kerl, eine Beziehung mit ihm wäre eine gute solide Entscheidung, doch auf einmal brennt eine andere Frage in Jules Seele: Ist es genug, zufrieden zu sein oder will sie das ganz große Gefühl? Das Leben spüren mit allem, was dazu gehört und alles auf eine Karte setzen? (Verlagsinfo)
„Sylter Frühling“, Elke Schleich
202 Seiten, 16 Euro, between pages by Piper, VÖ 2. Mai 2025
