Diffamierung und Sturz eines Reformers 1772 ◼️

Politische Flugblätter und spektakuläre Exponate rund um die „Struenseeaffäre“ am Kopenhagener Hof 1772. Der Mediziner und bedeutende Reformer, Johann Friedrich Struensee, stürzte über eine Affäre mit der dänischen Königin Caroline Mathilde. Flugblätter trugen zum Sturz Struensees bei. Es war eines seiner Gesetze, das sich gegen ihn wendete: er hatte die Pressefreiheit erklärt. Nun wurden er und die Königin auf Flugblätter diffamiert. Ein Kritikpunkt an Caroline Mathilde waren ihre Ausritte, bei denen sie Männerkleidung, also Hosen, trug.
Das Heft zeichnet Struensees Weg am Kopenhagener Hof nach, schildert seine Verhaftung, die Gefangenschaft anhand von Flugblättern.
Ausstellung im Celler Residenzmuseum vom 26.6. – 31.12.2011
„Struensee – Der Fall“, Anke Weisbrich
96 Seiten, 4.50 Euro, Abteilung Residenzmuseum im Celler Schloss Bomann-Museum Celle (Herausgeber), VÖ 2011
