Renate Ahrens: Das verschwiegene Land

Hamburg 1985. Beim Tangotanzen haben sie sich kennengelernt: Andrea, 30 Jahre alt, Germanistikdozentin an der Uni, und der Franzose Marcel, geschieden und Vater eines kleinen Jungen. Er ist ihre große Liebe, und dennoch kann sie sich nicht auf die Art von Beziehung einlassen, die er sich wünscht: zusammenzuziehen und ein gemeinsames Kind zu haben. Andrea hat geahnt, dass ihre Mutter Yvonne Marcel ablehnen wird, weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrer französischen Heimat gebrochen hat und das Land bei ihnen zu Hause verschwiegen wird. Aber auf ihren psychischen Zusammenbruch war Andrea nicht gefasst. Sie beschließt, in Frankreich nach Yvonnes Familie zu suchen, um herauszufinden, was damals geschehen ist. Konnte man ihr nicht verzeihen, dass sie sich während des Krieges als Zwangsarbeiterin in Berlin in einen Deutschen verliebt hatte, der später Andreas Vater wurde? Doch Yvonnes Situation war weitaus komplizierter, wie Andrea schmerzlich erfahren muss. Marcel und sie geraten in eine schwierige Phase. Sieht er sie jetzt mit anderen Augen, weil ihre Mutter eine Kollaborateurin gewesen sein könnte? (Verlagsinfo)

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