Virginia Woolf – eine Meisterin des psychologischen Romans

Virginia Woolf hat zu Lebzeiten mehr als 25 Bücher und Essays veröffentlicht. Zahlreiche ihrer Werke wurden übersetzt – ins Deutsche, Französische, Italienische, Spanische, Portugiesische, Niederländische, Schwedische, Finnische und auf Hindi und mehr. Es gibt unzählige unterschiedliche Auflagen ihrer Bücher allein in Deutschland. Dazu kommen etliche Biografien über die Schriftstellerin sowie Romane, die sich mit ihrem Leben befassen, und Reflexionen anderer Schriftstellerinnen. ◼️ 

Moderne grafische Cover sind das Markenzeichen des Schweizer Kampa-Verlages, der etliche Woolf-Titel im Programm hat.

Bücher von Virginia Woolf (Auswahl)

Virginia Woolf gilt als Mitbegründerin einer modernen Sprachästhetik und Schöpferin eines „weiblichen Stils“ in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Einige ihrer wichtigsten Werke: 

  • „Die Fahrt hinaus“, 1989 (engl. „The Voyage Out“, 1915). Debütroman, der noch auf einer konventionellen Erzählstruktur beruht. 
  •  „Jakobs Raum“, 1981   Eine „Meisterin des psychologischen Romans“ (engl. „Jacob’s Room“, 1922). Erster experimenteller Roman, der fast zeitgleich mit Joyces „Ulysses“ erscheint.
  • „Mrs. Dalloway“, 1928 (engl. „Mrs. Dalloway“, 1925). Das polemisch-sarkastische Gesellschaftsporträt einer Londoner Society-Dame bildet die Grundlage für Woolfs späteren Weltruhm als Meisterin des „psychologischen Romans“.
  • „Die Fahrt zum Leuchtturm“, 1931 (engl. „To the Lighthouse“, 1927). Literarische Verarbeitung von Woolfs Kindheitserinnerungen.
Orlando, inspiriert von der Liebesbeziehung zu Vita Sackville-West. Eine Auswahl der Cover.
  • „Orlando: Eine Biografie“, 1929 (engl. „Orlando: A Biography“, 1928).  Schlüsselroman, in dem sich Woolf zu ihrer Bisexualität bekennt. Inspiriert von der Liebesbeziehung zu Vita Sackville-West.
  • „Ein Zimmer für sich allein“, 1978 (engl. „A Room of One’s Own“, 1929). Stilprägender Essay.
  • „Die Wellen“, 1959 (engl. „The Waves“, 1931). Mit ihrer Verknüpfung von sechs inneren Monologen, die sie als kanonartiges Rezitativ wiedergibt, durchbricht Woolf abermals literarische Genre-Grenzen. 
  • „Ein Zimmer mit Balkon“

Biografien und Briefe (Auswahl)

Romane / Bücher über Virgina Woolf (Auswahl)

Beiträge (Auswahl)

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