
Wenn man einen Eindruck von James Krüss‘ Jugend auf Helgoland erhalten möchte, ist dieser Kinderbuchklassiker dazu geeignet. Die Erfahrungen des zehnjährigen Boy im Buch sind autobiografisch geprägt.
Verlagsinfo
Als Boy erfährt, dass er eine ganze Woche lang zu seinem Urgroßvater darf, freut er sich riesig! Denn schließlich ist sein Urgroßvater der allerbeste Geschichtenerzähler überhaupt. In der alten Hummerbude machen es sich die beiden dann auch gleich gemütlich und dichten und erzählen, was das Zeug hält. Dabei wird ein Satz über eine Maus so lang wie ein Rattenschwanz, ein Segelflicker mit zwei Worten zum König von Neapel, und Nirgendwo zu einem Königreich!
Kinderbuchklassiker
Das viel beachtete Kinderbuch »Mein Urgroßvater und ich« wurde 1959 erstmals bei Oetinger in Hamburg veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Rahmenhandlung stehen der Ich-Erzähler Boy und sein Urgroßvater, der beste Geschichtenerzähler der Welt. In der Hummerbude des Alten machen es sich die beiden gemütlich und dichten und erzählen, was das Zeug hält.
Für »Mein Urgroßvater und ich« wurde James Krüss 1960 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Der Preis wurde ihm in München überreicht, und Krüss las in der Sendung »Wochenspiegel« aus dem preisgekrönten Buch vor, ein mediales Ereignis, das ihn einem großen Publikum bekannt machte. »Mein Urgroßvater und ich« gilt heute als ein echter Kinderbuchklassiker (ab 10 Jahren).
Cover
Der Grafiker, Keramiker und Illustrator Jochen Bartsch gestaltet zahlreiche Cover von James Krüss und auch die Bücher. Außerdem entwarf er die Cover der beiden ersten deutschsprachigen Bände von Die drei ???. Geboren wurde er am 30. Dezember 1906 in Striegau in Schlesien, gestorben ist er am 24. September 1988 in Gauting.
Das „Urgroßvater“-Cover findet sich auch auf neueren Ausgaben und macht den Kinderbuchklassiker nach wie vor erkennbar.
„Mein Urgroßvater und ich“, James Krüss (Autor), Jochen Bartsch (Illustrator)
272 Seiten, 14 Euro, Oetinger Verlag, VÖ 15. Mai 2009
